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Wussten Sie, dass täglich in Deutschland alle paar Minuten ein Einbruch passiert und dass nicht einmal jeder fünfte Einbruch aufgeklärt werden kann? Wussten Sie, dass dabei nicht nur erheblicher Sachschaden entsteht, sondern viele Betroffene auch psychisch stark unter dem Eindringen in ihre Privatsphäre leiden? Wussten Sie, dass Einbrecher in den meisten Fällen den Einbruchsversuch abbrechen, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten Erfolg haben?

Alarmanlage gegen EinbrecherFast die Hälfte der Einbruchsversuche ist nicht erfolgreich, sondern wird abgebrochen. Der wichtigste Grund dafür sind Alarmanlagen und mechanische Sicherheitseinrichtungen (zum Beispiel Riegel und Schlösser). Mit diesen Maßnahmen verbessern Sie die Sicherheit Ihrer Wohnung und erhöhen effektiv den Schutz vor Einbrechern:

  • Türen und Fenster lassen sich nicht mehr so leicht aufhebeln, wenn sie zusätzlich gesichert sind.

  • Der Abschreckungseffekt von Alarmanlagen sorgt dafür, dass die Täter höchstwahrscheinlich auf ein weniger gesichertes Gebäude ausweichen.

In diesem Artikel beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen zum Thema Einbruch und Alarmanlagen. Wir erklären Ihnen zum Beispiel, auf welche Weise Alarmanlagen und andere Sicherungsmaßnahmen schützen können. Außerdem erklären wir Ihnen die wichtigsten technischen Grundlagen und räumen mit Vorurteilen gegenüber Alarmanlagen auf. In den Unterseiten zu diesem Ratgeber geben wir Ihnen dann wichtige Infos zum Brandschutz, zur Sicherheit von Fenstern und Türen, zur Videoüberwachung und zu Kosten und Förderungen.

Sie meinen, dass das Thema Sie nicht betrifft und bei Ihnen schon nichts passieren wird? Dann sollten Sie sich dieses Video der ARD nicht entgegen lassen. Dort zeigt ein Testeinbrecher, wie schnell und unauffällig er Türen und Fenster aufbrechen kann. Sie sehen: Eine Investition in gute Sicherheitssysteme und Alarmanlagen lohnt sich auf jeden Fall!

1. Wie Sicherungssysteme und Alarmanlagen schützen können:

Wenn Sie sich das obige Video angeschaut haben, kennen Sie die erschreckenden Tatsachen schon:

  • Sind Fenster und Türen nicht speziell abgesichert, dann reicht oft ein einfacher Schraubendreher, um diese zu öffnen.

  • Eine unabgeschlossene Tür oder ein einfaches Fenster aufzubrechen, dauert nur wenige Sekunden.

  • Dabei entsteht kaum Lärm. Das Aufbrechen einer Tür ist nicht lauter als ein vorbeifahrendes Auto. Wenn die Tür nicht abgeschlossen ist, kann sie sogar fast lautlos geöffnet werden.

  • Die Polizei warnt, dass Fenster und Balkontüren bei Einfamilienhäusern das Hauptangriffsziel sind. Bei Mehrfamilienhäusern kommen die Einbrecher häufig durch die Wohnungstür.

Diese Zahlen klingen erschreckend? Stimmt. Aber Sie können eine Menge dafür tun, um Einbrüche in Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verhindern. Das sind die wichtigsten Tipps:

  1. Schließen Sie Ihre Wohnungs- oder Haustür immer ab, wenn Sie schlafen oder nicht zu Hause sind! Das gilt auch dann, wenn Sie nur ganz kurz das Haus verlassen!
  2. Ein Merksatz der Polizei lautet: „Gekippte Fenster sind offene Fenster.“ Gemeint ist, dass Einbrecher durch ein gekipptes Fenster in Sekundenschnelle in die Wohnung eindringen können. Achten Sie deshalb darauf, dass vor allem Fenster im Erdgeschoss immer geschlossen sind, wenn Sie nicht zu Hause sind oder wenn Sie schlafen!
  3. Verstecken Sie Ihren Schlüssel nicht im Außenbereich! Einbrecher sind sehr erfahren darin, diese Verstecke aufzuspüren.
  4. Geben Sie keine direkten Hinweise auf Ihre Abwesenheit! Lassen Sie zum Beispiel tagsüber die Rollläden geöffnet! (Nachts ist es dagegen von Vorteil, wenn diese geschlossen sind.) Sorgen Sie dafür, dass ein Nachbar bei längerer Abwesenheit Ihren Briefkasten leert! Damit vermeiden Sie den klaren Eindruck, dass niemand zu Hause ist.
  5. Verstärken Sie Türen und Fenster mit Sicherheitsbügeln oder zusätzlichen Schlössern!
  6. Alarmanlagen bieten besonderen Schutz, weil sie eine starke abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben. Schließlich steigt die Gefahr, entdeckt zu werden, durch die Alarmanlage deutlich an. Ein weiterer Vorteil: Die Alarmanlage verhindert, dass Sie beim Nachhausekommen einen Einbrecher überraschen.
  7. Eine aufmerksame Nachbarschaft ist ein wichtiger Schutz gegen Einbrüche. Pflegen Sie gute Kontakte zu Ihren Nachbarn und bitten Sie sie um erhöhte Aufmerksamkeit, wenn Sie nicht zu Hause sind!

1.1. Gleich zu Beginn: Unsere Tipps für empfehlenswerte Alarmanlagen

1.2. Wo und wann wird eigentlich eingebrochen?

Die meisten Menschen stellen sich beim Thema Einbrüche folgende „Fakten“ vor:

  • „Einbrecher sind in der Nacht unterwegs.“

  • „In der Urlaubszeit gibt es die meisten Einbrüche.“

  • „Eingebrochen wird nur in Einfamilienhäusern.“

Alle diese Vorstellungen sind jedoch falsch, die Realität sieht ganz anders aus:

  • Einbrecher sind eher tagsüber unterwegs. Warum das? Ganz einfach: Am Tag ist eben niemand zu Hause, sodass sich der Einbruch leichter gestaltet.

  • Es stimmt auch längst nicht mehr, dass Einbrecher die Urlaubszeit bevorzugen. Die meisten Einbrüche finden während der dunklen Jahreszeit statt.

  • Und zu der Idee mit den Einfamilienhäusern: Auch das ist nicht korrekt! Drei Viertel aller Wohnungseinbrüche betreffen Mehrfamilienhäuser.  In diesen sind oft weder ausreichende Sicherheitsvorkehrungen noch sichere Schließ- und Alarmanlagen installiert. Und auch die Anwohner sind leichtsinniger. Sie öffnen zum Beispiel die Tür mit dem elektrischen Türöffner, ohne sich vorher mithilfe der Gegensprechanlage zu vergewissern, wer dort vor der Tür steht. In vielen Häusern stehen die Eingangstüren sogar ständig offen. So erleichtern Sie den Schurken den Zugang zum Haus. Und die Wohnungstüren selbst sind oft so schlecht gesichert, dass sie den Einbrechern nicht viel entgegensetzen können.

Übrigens: Die Wohnungen im Erdgeschoss sind für Täter attraktiver. Hier besteht schließlich die Möglichkeit, sich leichter durch die Fenster oder die Balkontür Zugang zu verschaffen.

Folgende Zahlen und Daten belegen die aktuelle Situation (Quelle: PolizeilicheKriminalstatistik 2019  ):

Statistik Einbrüche 2010

1.3. Wie häufig sind Einbrüche in Deutschland?

Damit Sie sich ein Bild der Einbruchszahlen in Deutschland machen können, möchten wir hier kurz einige Fakten aus der Statistik des Bundeskriminalamtes aufführen:

  • Im Jahr 2019 gab es 87.145 Einbrüche in Wohnungen.
  • Hiervon konnten nur 17,4 Prozent aufgeklärt werden.
  • Dazu kamen 86.605 schwere Diebstähle aus Waschküchen, Kellerräumen oder Dachböden.
  • Die Aufklärungsquote ist hier sogar noch schlechter: Sie liegt bei 7,8 Prozent.

Wohnungseinbrüche monatlich

Die Einbruchszahlen und die Aufklärungsquote können sich regional sehr stark unterscheiden. Besonders viel eingebrochen wird in Großstädten und in Orten entlang der Fernstraßen. Im Winterhalbjahr geschehen mehr Einbrüche als im Sommerhalbjahr.

Unter der Woche sind sie häufiger als am Wochenende.

Und die Haupteinbruchszeit im Tagesablauf ist der Nachmittag und frühe Abend.

Einbrüche Tageszeit

Ein Großteil der Einbrecher sind Deutsche, in sehr vielen Fällen kommen sie aus der gleichen Region. Es gibt verschiedene Tätergruppen: Drogensüchtige verüben genauso Einbrüche wie „Berufskriminelle“ oder Banden von Jugendlichen. Auch „reisende Täter“ aus Ost- oder Südosteuropa spielen eine Rolle, allerdings eine kleinere, als viele Menschen meinen. In vielen Fällen dauert es nur wenige Sekunden, bis ein Einbrecher in der Wohnung ist. Nach etwa zwei bis fünf Minuten brechen die meisten Täter ihren Einbruchsversuch ab, wenn sie nicht erfolgreich sind. Es geht bei allen Sicherungsmaßnahmen also nicht darum, einen Einbruch unmöglich zu machen. Es genügt schon, ihn genug zu erschweren, dass die Einbrecher aufgeben. 

Die Einbruchszahlen sind immer noch sehr hoch, gehen aber in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Ein Grund dafür ist das höhere Sicherheitsempfinden der Menschen, die bessere Maßnahmen zum Einbruchsschutz treffen. In erster Linie ist also Ihr eigenes Handeln gefragt!

1.4. Welche Folgen haben Einbrüche für die Opfer?

„Ach, das zahlt doch die Versicherung!“ So denken viele Menschen, die noch nie Opfer eines Einbruchs waren. Tatsächlich ist die Realität aber viel komplizierter und viele Menschen leiden noch Jahre nach einem Einbruch unter den Folgen:

Es stimmt: In vielen Fällen zahlen Versicherungen den Schaden bei einem Einbruch. Jedenfalls dann, wenn Sie alles vorher sinnvoll versichert haben. Das ist nicht immer der Fall: Bei Unterversicherung wird nur ein Teil der Kosten erstattet. Auch dann, wenn Sie bestimmte Sicherheitsvorgaben nicht eingehalten haben, stellt sich die Versicherung möglicherweise quer. Und: Viele Menschen haben gar keine Hausratversicherung. 

Selbst wenn die Versicherung alle Schäden zahlt: Sie haben sehr viel Ärger und Mühe damit, den Schaden zu begutachten, eine Anzeige zu stellen, die Versicherung zu informieren und Handwerker mit der Reparatur zu beauftragen.

Wenn die Polizei intensivere Untersuchungen anstellt oder Sie Versicherungsgutachter und Handwerker kommen lassen müssen, kann es Tage oder im schlimmsten Fall sogar Wochen dauern, bis Sie Ihre Wohnung wieder vollständig nutzen können.

Ein Teil der möglicherweise gestohlenen oder zerstörten Gegenstände lässt sich gar nicht ersetzen: Dinge, die vielleicht nicht sehr wertvoll sind, Ihnen aber viel bedeuten, sind für immer verschwunden.

Dazu kommen häufig psychische Probleme. Viele Menschen sind durch die Vorstellung sehr belastet, dass ein Fremder mit böswilliger Absicht in ihren privatesten Raum vorgedrungen ist. Das beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl stark und löst Gefühle von Machtlosigkeit und Erniedrigung aus. Der Einbruch kann sogar auf Dauer psychische Probleme verursachen: Manche Einbruchsopfer leiden noch Jahre später an Angststörungen, einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Depression. Viele fühlen sich in ihrer Wohnung nach dem Einbruch so unsicher, dass sie umziehen oder zumindest darüber nachdenken.

Viele Menschen erhöhen nach einem Einbruch die Sicherheitsmaßnahmen in ihrer Wohnung. Eine gute Entscheidung! Noch viel besser ist es allerdings, wenn Sie schon im Vorhinein aktiv werden und sich den negativen Folgen eines Einbruchs gar nicht erst aussetzen!

2. Vorurteile gegenüber Alarmanlagen – stimmen sie wirklich?

Sehr viele Menschen haben falsche Vorstellungen über Alarmanlagen. Diese halten sie häufig davon ab, sich genauer mit Sicherheitstechnik zu beschäftigen. Allerdings haben diese Vorstellungen mit der Realität oft gar nichts zu tun! Wir gehen den sieben häufigsten Vorurteilen gegenüber Alarmanlagen auf den Grund.

2.1. Ist eine Alarmanlage wirklich zu teuer?

Eine Hausalarmanlage für ein Einfamilienhaus kann schon ab ca. 2000 € ein grundlegendes Sicherheitskonzept bieten. Insbesondere wenn man bedenkt, welche Kosten bei einem Einbruch entstehen, ist diese Investition sehr günstig. Wenn die zum Beispiel auf zehn Jahre rechnen, dann haben Sie für etwas mehr als 15 € pro Monat ein sicheres Gefühl! Und Sie vermeiden gleichzeitig die möglichen psychischen Folgen, die durch einen Einbruch entstehen können.

Wir finden: Das klingt nach sehr gut investiertem Geld!

2.2. Ist der Einbau der Alarmanlage wirklich sehr aufwendig?

Diese Vorstellung stimmt längst nicht mehr: Heutige Funk-Alarmsysteme arbeiten ohne aufwendige Verdrahtung im Haus und können leicht nachgerüstet werden. Es entsteht bei der Installation also auch kaum Schmutz – keine aufgebrochenen Wände oder langen Kabelkanäle. Die Einzelgeräte werden einfach auf dem Putz angebracht und senden ihre Signale über Funk. Der Einbau einer solchen Anlage dauert auch nicht lang: Meist sind die Arbeiten nach einem Tag erledigt!

Falls Sie einen Neubau planen, können sogar Drahtalarmanlagen ganz unkompliziert in den Leitungsplan integriert werden. So ist Ihr Eigenheim von Anfang an sicher.

2.3. Einbruch lohnt sich bei mir nicht. Stimmt das?

„Bei mir gibt es doch sowieso nichts zu holen!“ Wenn Sie so denken, liegen Sie falsch:

Zum einen gibt es in fast jedem Haushalt etwas, das sich für einen Einbrecher lohnen kann: Smartphones, kleine Summen Bargeld, Computer oder Fernseher, …

Und zum zweiten weiß der Einbrecher ja vorher nicht, welche Werte Sie haben. Selbst wenn er unverrichteter Dinge wieder verschwindet, bleiben Ihnen die Einbruchschäden und das belastende Gefühl, dass jemand in Ihre Privatsphäre eingedrungen ist.

2.4. Lockt eine Alarmanlage die Diebe erst recht an?

Das stimmt nicht. Die Erfahrung zeigt: Einbrecher gehen meist den „Weg des geringsten Widerstandes“. Deshalb versuchen sie ihr Glück lieber an ungeschützten Häusern, bei denen sie leichter eindringen können und ein niedrigeres Entdeckungsrisiko eingehen. Die Abschreckungswirkung einer Alarmanlage zeigt sich vor allem bei unerfahrenen Gelegenheitstätern (und diese machen einen großen Teil der Einbrecher aus): Wenn sie auf ein Hindernis stoßen (zum Beispiel auf den Warnton der Alarmanlage), lassen sie schnell von ihrem Plan ab und flüchten unverrichteter Dinge.

2.5. Ist die Bedienung einer Alarmanlage kompliziert?

Auch das gilt längst nicht mehr! Viele moderne Alarmanlagen sind direkt mit den Schließzylindern Ihrer Tür verbunden: Wenn Sie von außen abschließen, schaltet sich die Anlage automatisch ein. Bei ihrer Rückkehr deaktivieren Sie die Alarmanlage automatisch beim Aufschließen. Aber auch einfachere Alarmanlagen ohne diese Funktion sind heute leicht zu bedienen. In kürzester Zeit werden Sie wissen, was zu tun ist, und das Aktivieren und Deaktivieren wird Ihnen in Fleisch und Blut übergehen.

2.6. Haben Alarmanlagen Probleme mit Fehlalarmen?

Früher gab es diese Probleme häufiger, das stimmt. Moderne, fachmännisch installierte Alarmanlagen haben heute aber kaum noch Fehlalarme: 99,8 % ihrer ausgelösten Alarme sind korrekt. Der Hintergrund: Funkalarmsysteme arbeiten auf dafür reservierten Frequenzen. Damit können keine Fehlalarme durch andere Funkquellen ausgelöst werden. Und selbst vor Gewitter sind die Anlagen gefeit.

2.7. Brauche ich eine Alarmanlage, obwohl ich versichert bin?

Zu diesem Thema haben wir ja schon im Absatz „Welche Folgen haben Einbrüche für die Opfer?“ einiges geschrieben. Tatsache ist: Die Versicherung kommt zwar für den finanziellen Schaden auf. Der Verlust ideeller Werte, der Ärger und die möglichen psychischen Folgen lassen sich jedoch nicht so einfach mit Geld aufwiegen. Das alles können Sie sich aber durch die Installation von Sicherheitstechnik und einer modernen Hausalarmanlage ersparen.

3. Für jeden etwas dabei: Arten von Alarmanlagen

Alle Alarmanlagen funktionieren nach dem gleichen technischen Prinzip:

  • Durch verschiedene Sensoren wird ein Eindringen in ein Gebäude, eine Wohnung oder einen speziellen Sicherungsbereich gemeldet.
  • Es gibt auch Sensoren, die Rauch, Wasser oder Gas erkennen. Rauchmelder sind wohl die bekanntesten Vertreter, aber in diesem Bereich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten.
  • Melden die Sensoren eine Gefahr, lösen sie eine Sirene aus und/oder setzen automatisch einen Notruf ab.

Abgesehen von diesem Grundprinzip gibt es jedoch große Unterschiede in der Funktionsart:

  • Funkalarmanlagen bestehen aus einzelnen Modulen, die über Funk miteinander in Verbindung stehen. Eine aufwendige Verkabelung ist nicht nötig.
  • Verkabelte Alarmanlagen (auch Drahtalarmanlagen genannt) eignen sich vor allem, wenn sie gleich beim Neubau eingeplant werden können.
  • Hybridalarmanlagen mischen beide Systeme und nutzen teils Funk, teils Verdrahtung der Anlage und Sensoren.

Ein neuer Trend sind übrigens IP-basierte Gefahrenmeldeanlagen: Sie vereinen moderne Netzwerktechnik mit normalen Funk- oder Drahtalarmanlagen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Arten etwas genauer vor.

3.1. Welche Vorteile hat eine Funkalarmanlage?

Wenn Sie eine Alarmanlage in ein bestehendes Gebäude einbauen wollen, ist vermutlich die Funkalarmanlage eine gute Wahl für Sie. Das sind die Vorteile:

  • (+) Geringe Installationskosten: Es ist kein großer Umbau erforderlich, da die Komponenten nicht verbunden werden müssen. Deshalb ist die Installation der Funkalarmanlage oft schon nach einem halben bis ganzen Tag erledigt. Dadurch entstehen weniger Kosten für Arbeitsstunden.
  • (+) Geringer Zeitaufwand: Wie gerade beschrieben, geschieht der Einbau sehr schnell. Sie müssen also nicht tagelang ihr Haus den Handwerkern überlassen. Meist ist ein Tag ausreichend.
  • (+) Kaum Schmutz bei der Installation: Während bei einer Drahtalarmanlage Wände aufgestemmt und Kabel gelegt werden müssen, reichen bei einer Funkalarmanlage wenige Schraublöcher für die Installation. Sie müssen also nicht mit nennenswerter Verschmutzung im Haus rechnen.
  • (+) Nachrüstbar: Aufgrund der Funkverbindung ist dieser Alarmanlagen-Typ hervorragend für die Nachrüstung in bestehende Gebäude geeignet.
  • (+) Umzug möglich: Eine Funk-Alarmanlage kann bei einem Umzug einfach mitgenommen werden. Somit steht die Anlage auch im neuen Haus zur Verfügung.
  • (+) Flexible Erweiterung: Sofern die Anlage später mit weiteren Sensoren (Gas, Rauch, weitere Kameras etc.) ausgestattet werden soll, ist das problemlos möglich.
  • (+) Flexibilität beim Gebäude: Auch große Gebäude, Freiflächen und abgelegenere Räume können problemlos in das Funknetzwerk integriert werden.

3.2. Worauf sollte man bei der Installation einer Funk-Hausalarmanlage achten?

Die einzelnen Bestandteile der Funk-Alarmanlage laufen mit Batterien. Schließlich sind sie ja nicht an den Stromkreislauf des Hauses angeschlossen. Die Batterien der Funk-Alarmanlage halten in der Regel zwei bis fünf Jahre. Normalerweise zeigen hochwertige Hausalarmanlagen den Zustand der Batterien an und warnen, wenn ein Wechsel nötig wird. Am einfachsten ist die Wartung, wenn die Zentrale den Batterie-Zustand der Sensoren gesammelt überwacht.

Das Zubehör einer guten Funkalarmanlage setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Funk-Alarmzentrale und Bedienungsgerät (das „Herzstück“ Ihrer Anlage)
  • Signalgeber, Außen- oder Innensirene
  • Sensoren: Notrufsender, Überfallmelder, Bewegungsmelder, Glasbruchmelder, etc.
  • Optional: Wählgeräte für die Notrufzentrale

3.2.1. Noch 4 Tipps zu Funksystemen:

Funkreichweite: Diese sollte im Freien mindestens 100 Meter betragen. Liegen Mauern oder andere Hindernisse dazwischen, reduziert sich die Reichweite allerdings. Durch Funk-Repeater kann die Reichweite bei vielen Anlagen noch erhöht werden, falls das nötig sein sollte.

Installation: Damit die Anlage auch wirklich im Ernstfall funktioniert, sollten Sie diese von einer Fachfirma einbauen lassen.

Aktivieren: Vermeiden Sie Luftströmungen und Temperaturunterschiede an den Sensoren und Bewegungsmeldern: Schließen Sie vor dem Scharfstellen der Alarmanlage die Türen!

Jeden Sensor/Melder testen: Um sicherzugehen, dass alles funktioniert, sollten bei der Installation alle Bestandteile einzeln getestet werden. Aber das sollte Ihre Fachfirma eigentlich für Sie übernehmen.

3.3. Vorteile der Draht- oder Hybrid-Alarmanlage

Bei einem Neubau oder einer Komplettsanierung empfiehlt sich eine Draht- oder Hybrid-Alarmanlage. Das sind die Vorteile:

  • (+) Geringe Anschaffungskosten: Die Bauteile und Sensoren der Draht- oder Hybrid-Alarmanlage sind oft zu günstigeren Preisen erhältlich als bei Funkanlagen.
  • (+) Kleiner Wartungsaufwand: Bei Funkalarmsystemen werden Batterien für die Sensoren benötigt. Bei Draht- oder Hybridanlagen ist das jedoch nicht der Fall. Somit entfällt das Wechseln der Batterien.
  • (+) Wirtschaftlichkeit: Mit diesen Systemen wird oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht.
  • (+) Hohe Störungsresistenz: Obwohl die Funkalarmanlagen auch zu über 99 % fehlerfrei arbeiten, sind bei verdrahteten Alarmanlagen die Übertragungswege durch Leitungen noch ein klein wenig sicherer.

Wenn Sie sich für ein kabelgebundenes Alarmsystem entscheiden, ist die Planung besonders wichtig. Das Verlegen von Kabelkanälen und Kabeln, die Mauerdurchbrüche usw. müssen sorgfältig vorbereitet werden, um Ärger und unnötige Kosten zu verhindern.

3.4. Tipp der Polizei: Mechanik vor Elektronik!

Die Empfehlung der Polizei lautet übrigens: Mechanik vor Elektronik. Das bedeutet, dass mechanische Sicherungen bei Ihrem Konzept an oberster Stelle stehen sollten. Diese bilden nämlich die Grundvoraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Die eigentliche Alarm- oder Einbruchmeldeanlage verhindert den Einbruch ja nicht direkt, sondern meldet ihn. Wobei diese elektronische Maßnahmen natürlich das Risiko für Einbrecher stark erhöhen, entdeckt zu werden, und damit abschreckende Wirkung haben. Oft lassen die Einbrecher solche Gebäude direkt aus.

Trotzdem: Vernachlässigen Sie die mechanischen Sicherungen nicht! Hierzu gehören zum Beispiel zusätzliche Schlösser und Riegel für Fenster, Türen oder Kellerschächte. Dadurch kann ein Einbrecher diese Öffnungen nicht mehr so leicht aufbrechen. Zumindest braucht er deutlich mehr Zeit und geht ein höheres Risiko ein. Wie Sie ja schon erfahren haben, steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass er den Einbruchsversuch aufgibt und gar nicht erst in die Wohnung eindringen kann.

Hier finden Sie die Beratungsseiten der Polizei, mit vielen wichtigen Tipps rund um den Schutz Ihres Zuhauses:

4. Kauftipps: Welche Alarmanlage ist die richtige für mich?

Um die passende Alarmanlage für Ihre individuelle Situation zu finden, sollten Sie sich von einer Fachfirma beraten lassen. Einige Fragen helfen Ihnen jedoch schon im Vorfeld, sich einen Überblick zu verschaffen. Dann läuft auch das Beratungsgespräch mit dem Fachmann leichter.

Klären Sie im Vorfeld diese Fragen:

  • Haben Sie Auflagen von Ihrer Versicherung? (Oft schreibt die Hausratversicherung zum Beispiel zusätzliche Schlösser an den Fenstern vor.)
  • Wo liegt das zu schützende Gebäude und wie wird es genutzt? (Gebäude, die häufig leer stehen oder zum Beispiel in einem nachts kaum belebten Industriegebiet stehen, sind besonders gefährdet. Auch Häuser an Fernstraßen oder in Großstädten werden besonders oft das Ziel von Einbrechern.)
  • Betreiben Sie ein Gewerbe? Wenn ja, welches? (Manche Ladengeschäfte oder Lagerräume sind für Einbrecher besonders attraktiv.)
  • Sind Sie aufgrund Ihrer Berufsausübung besonders gefährdet und/oder waren Sie schon einmal Opfer eines Einbruchs?
  • Wo benötigen Sie eine Überwachung? Denken Sie zum Beispiel an die Außenüberwachung mit Kameras, an Fenster und Türen und an Bewegungsmelder im Gebäude!
  • Wünschen Sie zusätzlich zum Einbruchsalarm eine Brandüberwachung oder Sensoren für Gasaustritt oder Wasserschäden?

Achten Sie beim Kauf einer Alarmanlage auf die DIN-Zertifizierung: Eine sichere Anlage ist komplett geprüft und nach der Norm DIN EN 45011 zertifiziert.

Außerdem sollten Sie auf die VdS-Klassen achten! VdS bedeutet „Vertrauen durch Sicherheit“. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Institution mit technischer Prüfstelle. Sie sorgt für Sicherheit und Vertrauen in den Bereichen Security und Brandschutz. Das sind die VdS-Klassen:

  • Klasse A: Schutz für private Wohnobjekte, zum Beispiel Eigenheime
  • Klasse B: Schutz für Gewerbeobjekte, öffentliche Gebäude und Wohngebäude mit erhöhter Gefährdung
  • Klasse C: wie Klasse B, jedoch mit sehr hoher Gefährdung

Fachfirmen werden Ihnen gerne ein auf Ihre Sicherheitsbedürfnisse abgestimmtes Angebot erstellen. Die genannten VdS-Klassen sind möglicherweise von Ihrer Versicherung vorgeschrieben und werden beim Angebot beachtet. Auch beim Einbau sollten Sie auf die Hilfe einer Fachfirma setzen, um einen fehlerfreien Betrieb zu sichern. Wenn Sie sich einfach ein Hausalarmsystem im Baumarkt kaufen und es selbst installieren, besteht immer die Gefahr, dass etwas nicht richtig funktioniert. Wir raten deshalb normalerweise von dieser Möglichkeit ab.

4.1. Welche Bestandteile hat eine Alarmanlage?

Eine Alarmanlage besteht in der Regel aus einer Zentraleinheit, verschiedenen Sensoren (diese registrieren die Gefahr) und den Alarmgebern (Sirene oder Meldesystem an eine Leitstelle, damit die Polizei ausrückt).

Die einzelnen Bestandteile erklären wir Ihnen auf separaten Seiten genauer. Hier nur eine kurze Auflistung:

  • Alarmzentrale - die Steuerung
  • Alarmsirene
  • Bewegungsmelder
  • Rauchmelder
  • Glasbruchsensor
  • Handsender (zur Bedienung der Zentraleinheit und/oder um jederzeit selber einen Notfall zu melden, selbst wenn die Funkalarmanlage ausgeschaltet ist)

4.2. Wie kann man Freiflächen mit Alarmanlagen überwachen?

Nicht nur Gebäude, auch Freiflächen brauchen manchmal besonderen Schutz. Das gilt zum Beispiel für Baustellen, Carports, Parkplätze oder Gartenflächen. Hier ist es am einfachsten, ein Funkalarm-System zu nutzen. Mit Bewegungsmeldern können Sie auch Außenflächen problemlos überwachen.

4.3. Was passiert mit einer Funkalarmanlage, wenn der Strom ausfällt?

Langfristige Stromausfälle kommen in Deutschland eher selten vor. Realer ist die Gefahr, dass die Leitungen von Einbrechern sabotiert werden. Vor allem leicht zugängliche Freileitungen und Sicherungskästen stellen einfache Beute dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihre Funk-Alarmanlage in einem solchen Fall plötzlich ausfällt. Sie verfügt meist über einen Notstrom-Akku und funktioniert somit auch bei Stromausfall weiter.

5. Weitere Informationen und Ihr kostenloses eBook

Um die Planung der eigenen Sicherheit in Angriff zu nehmen, können Sie auf vielen Webseiten wertvolle Informationen erhalten. Empfehlenswert sind hier vor allem die Seiten der Polizei, die wir oben schon genannt haben.

Auch der Kontakt zu Fachfirmen ist nicht zu unterschätzen. Fachleute können Sie gezielt beraten, auf Ihre Wünsche und Sorgen eingehen und Ihr Gebäude vor Ort auf mögliche Sicherheitsrisiken begutachten.

Außerdem bieten wir Ihnen neben unserer Webseite ein kostenloses eBook mit vielen weiteren Informationen an. Dort finden Sie die gesammelten Informationen unserer Webseite, direkt für Ihr Tablet oder Ihren eBook-Reader. Geben Sie einfach Ihre eMail-Adresse an, um Ihr eBook von Ihr-sicheres.haus zu erhalten!

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Sicher haben Sie es beim Lesen schon bemerkt: Die Alarmtechnik ist ein weites Feld. Es lohnt sich jedoch, sich damit auseinanderzusetzen! Sie erkaufen sich mit der Investition in Sicherheitstechnik den Schutz Ihres Zuhauses und ein sicheres Gefühl. Verhindern Sie Einbrüche und fühlen Sie sich in Ihrem Haus jederzeit geschützt! Wir helfen Ihnen mit unseren Informationen dabei, sich umfassend zu informieren und genau das richtige Alarmsystem für Ihre Bedürfnisse zu finden.

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