Als Taxifahrer kommt man mit einer Unmenge von Personen in Kontakt, von denen der Großteil zum Glück gute Absichten hat. Abgesehen von Betrunkenen sind kriminelle Vorkommnisse zum Glück selten. Um trotzdem vorbereitet zu sein, sollten Sie folgenden Tipps Aufmerksamkeit schenken.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Kriminalität

  • Beobachten Sie Ihre Kunden während der Fahrt, da sich aus deren Verhalten unter Umständen eine Ihnen drohende Gefahr ableiten lässt.
  • Auch bei lukrativ scheinenden Fahrten sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie sich durch die Annahme oder Fortführung eines Auftrages (etliche Täter wechseln während der Fahrt ihre Ziele) nicht in Gefahr begeben.
  • Wenn Sie im konkreten Fall schon vor Fahrtantritt Bedenken haben, einen Fahrgast zu befördern und um Ihre Sicherheit fürchten, dann lehnen Sie die Fahrt ab!
  • Besonders in den Abend- und Nachtstunden besteht ein verstärktes Risiko von Raubüberfällen auf Taxis.
  • Vorsicht bei stark alkoholisierten und aggressiv wirkenden Fahrgästen, vor allem, wenn das Taxi zu einem sehr abgelegenen und schlecht beleuchteten Ort beordert wird.
  • Fahren Sie auch keine abgelegenen Gegenden an, sondern verlangen Sie beim Start die Bezeichnung eines konkreten Fahrtzieles.
  • Täter suchen gerne Frauen und ältere Taxilenker als Opfer aus, weil Sie mit geringer bis keiner Gegenwehr rechnen. Mitunter werden potenzielle Opfer bereits durch Beobachtung am Taxistandplatz ausgewählt. 
    Steigt ein Fahrgast nicht in das erste Taxi in der Reihe, sollte nach seinem Beweggrund gefragt werden. Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung der Taxifahrer/-innen ist dabei erforderlich.
  • Verwahren Sie Ihre Geldtasche so, dass sie für den Fahrgast weder einsehbar noch greifbar ist. 
  • ƒ Führen Sie nur das benötigte Wechselgeld mit und zeigen Sie dem Fahrgast nicht, wie viel Geld Sie in Ihrer Geldtasche haben.
  •  Informieren Sie sich über die technischen Sicherungsmöglichkeiten für Ihr Fahrzeug.

Bei einem Überfall

  •  Provozieren Sie den Täter nicht.
  • Vermeiden Sie alles, was den Täter in Panik versetzen könnte.
  • Gefährden Sie wegen ein paar Euros oder wegen des Autos nicht Ihr Leben und Ihre Gesundheit.
  • Oberstes Ziel ist es, das Taxi so schnell wieƒƒ möglich zu verlassen und der lebensbedrohlichen Situation unbeschadet zu entkommen. 
  • Bedenken Sie, dass Selbstverteidigungsmittel wie Pfefferspray auch leicht gegen Sie selbst verwendet werden können.
  • Prägen Sie sich das Aussehen des Täters, seine Kleidung und Auffälligkeiten gut ein.

Nach einem Überfall

  • Verständigen Sie sofort die Polizei, entweder über 110 oder über Funk. Geben Sie für die zielgerichtete Fahndung eine Beschreibung des Täters und seine Fluchtrichtung durch.
  • Verfolgen Sie den Täter nicht selbst oder nur aus sicherer Entfernung, um sich nicht selbst zu gefährden.
  • Besteigen Sie Ihr Taxi nach der Tat am besten nicht mehr und warten Sie das Eintreffen der Polizei ab.

Im Rahmen der sogenannten Flüchtlingskrise kommt es immer wieder zu Diskussionen darüber, wie "gefährlich" die vielen Flüchtlinge denn nun wirklich sind. Ist die Ausländerkriminalität aktuell tatsächlich eine Gefahr? Sind Ausländer in Deutschland krimineller als Deutsche? Benötigen Sie gerade jetzt eine Alarmanlage, wo doch so viele Ausländer nach Deutschland gekommen sind?

Dazu erst einmal eine kurze Definition: Ausländerkriminalität bezeichnet Straftaten, die in Deutschland von Ausländern verübt werden, wobei ein Ausländer eine ausschließlich nicht-deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Personen mit Migrationshintergrund zählen also nicht dazu, da diese einen deutschen Pass besitzen.

Die Allgemeinheit scheint sich einig zu sein, dass der Großteil von Straftaten in Deutschland von Ausländern verübt wird. Ist das aber korrekt?

Oft wird als Beleg hierfür die jährliche, polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) angeführt. Worum geht es aber in dieser Statistik? Die PKS erfasst alle Straftaten, die bei der Polizei ANGEZEIGT werden. Ob die angezeigte Person nun aber wirklich der Straftäter war, oder verurteilt wurde spielt überhaupt keine Rolle! Das bedeutet, auch ein vermeintlicher Täter, welcher aber vom Gericht freigesprochen wird, taucht mit der vermeintlich begangenen Straftat trotzdem in der Statistik auf! Hier findet als eine Verzerrung statt, falls man denkt die PKS würde die Realität der Straftaten abbilden.

Betrachten wir nun aber trotzdem einmal, welche Zahlen in der Statistik zu finden sind.

Alarmierende Zahlen oder doch nicht?

Im Jahr 2015 hielten sich ca. 9 Millionen Ausländer in Deutschland auf. Das sind bei 81 Millionen Einwohnern 11% Ausländeranteil und 89% Deutsche.
Wären die Verteilung der Tatverdächtigen nun dementsprechend, sollte man von 11% tatverdächtigen Ausländern und 89% tatverdächtigen Deutschen ausgehen.

In der polizeilichen Statistik 2015 sind aber immerhin 27,6% Prozent der Tatverdächtigen Ausländer und damit 72,4% Deutsche. (Straftaten, welche nur von Ausländern begangen werden können, also z.B. Aufenthaltsverstöße sind hier schon herausgerechnet). Also ca. gibt es 2,5 mal mehr tatverdächtige Ausländer als "erwartet".

Im Vorjahr waren es übrigens noch 24,3% ... also ist hier auch ein steigender Trend zu beobachten. Stimmt es also doch, dass Ausländer krimineller sind als Deutsche? 
Folgende 5 Punkte muss man auf jeden Fall beachten, bevor man solch einen Schluss ziehen will.

1. Anzeigeverhalten

Studien belegen, dass das die Bevölkerung Ausländern gegenüber wesentlich misstrauischer ist als gegen Deutsche. Daher werden Ausländer wesentlich häufiger angezeigt und tauchen damit als Tatverdächtige auch schneller in der Statistik auf.

2. Tatverdachtseffekt

Polizeibeamte kennen die Daten der PKS - damit also auch die Angaben zur überproportional vertretenen  Zahl der Ausländer als Tatverdächtige. Genau das bewirkt nun aber, dass Ausländer in verdächtigen Situationen viel eher von der Polizei kontrolliert werden als Deutsche. Und so tauchen die Betroffenen wiederum schneller in der PKS auf. Ein Zirkelschluss, welcher die Daten verzerren kann.

3. Sozialer Status

Ob Deutscher oder Ausländer, in einkommensschwachen und schwierigen sozialen Verhältnissen ist immer eine verstärkte Neigung zur Kriminalität vorhanden. Nun leben aber im Verhältnis gesehen viele Ausländer in gerade solch schwierigen Situationen und sind schlecht integriert. Somit resultiert höhere Kriminalität nicht aus dem Frage "Ausländer - ja oder nein", sonder "Sozialer Brennpunkt - ja oder nein"

4. Alters- und Persönlichkeitsstruktur

Der Hauptteil der in Deutschland lebenden Ausländer sind jung, männlich und wohnen in größeren Städten. Genau diese Eigenschaften werden aber Allgemein mit einer höheren Straftatswahrscheinlichkeit assoziiert.

5. Reisende

In der PKS werden übrigens auch Personen erfasst die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten, z.B. Touristen und Geschäftsreisende, aber auch Personen deren Aufenthalt gesetzlich gar nicht geregelt ist oder die nur zu kriminellen Zwecken einreisen. (Drogenhandel, Prostitution, Menschenhandel, organisierte Kriminalität). Ausländer die nicht in Deutschland wohnen verzerren also auch die Daten und sorgen für eine Überrepräsentierung in der Statistik.

Was bedeutet das alles?

Insgesamt wird es wohl dennoch korrekt sein, dass der Anteil ausländischer Straftäter prozentual gesehen etwas größer ist, was jedoch aufgrund der genannten Punkte nicht zu sehr überraschen sollte. Nicht primär die Nationalität, sondern eher andere Faktoren sorgen für den größeren Ausländeranteil bei Strafverdächtigen. Nochmals zu erwähnen sind hier die gleichen Faktoren, welche auch bei deutschen Straftätern ausschlaggebend sind (Armut, schwierige soziale Verhältnisse). Hinzu kommt die Problematik von mangelnder Integration, Sprachbarriere und geringer Chancen bei der Arbeitssuche. Dadurch entsteht dann das Märchen vom "kriminelle Ausländer". Man sollte also nicht einfach so jede Ansicht übernehmen, sondern genau prüfen, wie die Faktenlage ist.

 

Wie der unter anderem Spiegel und andere bekannte Portale aufzeigen, sind die Einbruchszahlen auch im Jahr 2015 weiter gestiegen. Diese traurige Nachricht wurde von der polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2015 Statistik bestätigt. 

Die aktuellen Probleme in der Wirtschaft, dem Bankensektor und der oft als unehrlich empfundenen Politik setzen sich in vielen Bereichen der Gesellschaft fort. Neustes unschönes Beispiel hierfür ist die jährlich steigende Zahl an Einbruchsdelikten. Die polizeiliche Kriminalstatistik 2015 ist Zeuge dieser traurigen Entwicklung. 

Wo wird am meisten eingebrochen?

Quelle: Kriminalstatistik 2015

Positiv ist, dass bei den sogenannten "Wohnungseinbruchsdiebstählen" immer mehr Einbrüche abgebrochen werden. In Bremen z.B. sind 42 Prozent der Einbrüche nicht beendet worden, was seit Jahrzehnten den höchsten Wert darstellt. Die polizeiliche Statistik belegt also eindeutig, dass die zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen für Häuser oder Wohnungen effektiv sind und vor Einbrüchen schützen.

 

Regionale Beispiele

Kreis / Stadt Veränderung zu 2014 Information
Hamburg Deutlichster Anstiegum 20,2% 5255 abgeschlossener Einbrüche; 3751 Versuche 

Nordrhein-Westfalen Anstieg um 18.1% "Tageswohnungseinbrüche", zwischen 6 und 21 Uhr sind stark gestiegen.Die Aufklärungsrate im Vergleich zum Vorjahr ist gesunken.
Schleswig-Holstein Anstieg um 12,3% Die Aufklärungsrate im Vergleich zum Vorjahr ist gesunken.
Bayern 9% weniger Einbrüche

ca. 10 Millionen Euro weniger Schaden!

Erfolg durch spezielle Kontrollen, länderübergreifender Ermittlungen und die Nutzung modernster Technik, z.B. der Prognosesoftware PRECOBS.chend hoch ist der Schaden: Er lag im Jahr 2015 allein in der Hansestadt bei 20,2 Millionen Euro. Jeder Einbruch, der tatsächlich vollendet wurde, verursachte einen Schaden von durchschnittlich 3846 Euro.

Baden-Württemberg 10% weniger Einbrüche  Deutlich mehr Fälle werden aufgeklärt.
Berlin 2,8% weniger Einbrüche  
Bremen 7,2% weniger Einbrüche  
Tresor für Ihre Sicherheit

Wir alle kennen die großen Tresore zur Sicherung von wertvollsten Eigentum aus dem Kino, wenn findige Bösewichte oder edle Ganoven diese Tresore aufschweißen, knacken oder komplett stehlen. Hollywood und die Realität driften hier jedoch auseinander und ein Tresor zum Schutz Ihrer Wertsachen ist definitiv die richtige Wahl. Trotzdem ist es wichtig sich mit Daten, Normen und Vorschriften auszukennen - gerade wenn es um gesetzliche Auflagen wie z.B. Waffenschränke und damit einhergehende Auflagen der Versicherung geht.  

Umgangssprachlich wird meist der Begriff Tresor genutzt. Der Fachmann unterscheidet jedoch zwischen:

  • Panzerschränken
  • Wertschutzschränken
  • Waffenschränken
  • oder Safes mit speziell zugeordneter Bedeutung
Als Tresor bezeichnet man eigentlich einen abgesicherteren und gepanzerteren Raum, der zum Schutz von Wertgegenständen vorgesehen ist. Am bekanntesten ist wohl ein Tresorraum in einer Bank.

Verschiedene Stahlsorten sorgen für eine große Sicherheit der Tresore. Manganstahl verhindert beispielsweise das Bohren, Edelstahl das Schneiden zum gewaltsames Öffnen des Safes. Außerdem bieten hochwertige Tresore direkt verschidene Verriegelungen der Safetür. Wie ein großer Tresor hergestellt wird kann man sich im folgenden Video genauer anschauen:

 

Welchen Tresor brauche ich?

  • Erst einmal sollten Sie sich überlegen, welche Wertsachen Sie überhaupt wegschließen möchten und ob ein spezieller Schutz nötig ist (z.B. vor Feuer oder Wasser bei wichtigen Dokumenten).
  • Wenn Sie einen sicheren Tresor für den privaten Bereich suchen, sollte der Safe mindestens die Güteklasse N oder S1 aufweisen.
  • Achten Sie auf eine Zertifizierung durch VdS oder ECB-S 

Tipp für Unternehmer: Sie sollten hier nicht  knausern, denn für ein Gewerbe sind Buchhaltungsbelege praktisch wie Bargeld. Gehen Belege verloren und ist die Buchhaltung inkorrekt drohen z.B. Nachzahlungen an das Finanzamt. 

Und gleich noch eine Warnung: Einfache Baummarkt-Tresore sind oft nicht mehr als Blechdosen mit Briefkastenschloss. Das sagen nicht wir, sondern das Prüfinstitut VdS. Das diese einfachen Baumarkt-Tresore teils in Sekunden zu knacken sind zeigt das folgende Video der ARD:

1. Platzbedarf & Standort 

Um das benötigte Volumen des Tresors festzustellen nehmen Sie alle Wertgegenstände zusammen und bestimmen Sie danach das nötige Volumen des Tresors. Zur Sicherheit sollten Sie den Safe ein Viertel größer auslegen. Nach einiger Zeit kommen bei vielen zusätzliche Wertgegenstände dazu, die auch im Tresor verwahrt werden sollen. Dann sind Sie bereits darauf vorbereitet.

Hier gibt es verschieden Varianten:

  • "klassischen" freistehenden Panzerschränke
  • Wandtresore
  • Bodentresore
  • Möbeltresore (kennt man oft aus dem Hotelzimmer; der kleine Safe im Kleiderschrank).

Experten raten eigentlich dazu, einen möglichst versteckten Platz für den Einbau zu nutzen. Und logisch - je weniger von dem Platz wissen, desto sicherer die Wertsachen!

2. Kosten & Versicherungsschutz

Die Kosten eines kleinen Safes (Möbeltresor oder Wandtresor) beginnen bei wenigen hundert Euro. Bitte achten Sie aber auf zertifizierte Safes mit mindestens Sicherheitsklasse N oder S1. Alles andere (siehe weiter oben) bieten im Grunde genommen keinen Schutz. 

  • Je nachdem, welche Werte dann auch von der Versicherung abgedeckt werden sollen, sind jedoch auch höhere Sicherungsklassen vorgeschrieben.
  • Außerdem wird ein Unterschied zwischen gewerblicher und privater Nutzung gemacht. Bei gewerblicher Nutzung wird oft nur ca. 1/3 der Summe abgedeckt, die der gleiche Safe bei privater Nutzung ermöglicht.
  • Eine Alarmanlage kann aber auch das wieder ändern. Also: Lassen Sie sich in jedem Fall von Ihrer Versicherung beraten!

Faustregel ist also:

  • Je höher die Summe, die Sie versichern möchten, um so höher die von der Versicherung geforderte Sicherheitsklasse des Tresors.
  • Daraus folgt: Je mehr Schutz sie benötigen, um so höher sind die Kosten des Safes!

 

Tipp zu Schlüsseln & Co:

In Versicherungsverträgen gibt es so genannte Schlüsselaufbewahrungsklauseln - also Auflagen, was Sie mit Ihrem Tresorschlüssen tun dürfen und was nicht. Wenn ein Diebstahl stattfindet und Sie irgendwie gegen diese Auflagen verstoßen haben wird Ihre eigene Haftung oftmals erhöht und damit weniger Versicherungssumme gezahlt.

Um diese Risiken, und überhaupt den Diebstahl des Tresorschlüssels auszuschließen empfehlen Versicherungen den Einsatz von Tresoren oder Safes mit Zahlenschlössern. Hier als kurzer Überblick die Vor- und Nachteile der Schließsysteme:

Schlüssel-Schloss

  • + im Nachhinein ist leicht nachzuvollziehen, wer den Schrank geöffnet haben könnte
  • + man muss sich keine Kombinationen aus Zahlen merken
  • - bei Verlust des Schlüssels ist alle Sicherheit futsch!
  • - Vandalismus bei Schlüsseltresoren ist deutlich größer, da die Einbrecher Ihr Haus auf den Kopf stellen, um möglicherweise doch den Schlüssel zu finden.

Zahlen-Schloss

  • + Es gibt keinen materiellen Schlüssel, der gestohlen oder verloren werden kann.
  • - dafür könnte die Kombination theoretisch unkontrollierbar weitergegeben werden
  • + die Nummern können jederzeit mithilfe eines Umstellschlüssels verändert werden.
  • - ein mechanisches Schloss braucht aber eine ruhige Hand zum Öffnen. Zittrigen Händen können hier Probleme beim Öffnen mit sich bringen.

Elektronik-Schloss

  • + komfortabel und einfache zu bedienen (meist 6-8 Ziffern)
  • + Es gibt keinen materiellen Schlüssel, der gestohlen oder verloren werden kann.
  • - dafür könnte die Kombination theoretisch unkontrollierbar weitergegeben werden

Nummernschlösser eines elektronischen Schlosses können übrigens teils auch mit einem Notschlüssel angefertigt sein, welcher den Tresor auch dann öffnet, wenn das Bedienfeld durch Feuer oder Vandalismus zerstört wurde. 

Generell können Sie also frei entscheiden, welches Schloss sie bevorzugen. Sowohl Zahlen, als auch Schlüssel-Schlösser bieten große Sicherheit, sofern diese auch zertifiziert sind. Also achten Sie bitte auch hier auf das Einhalten geprüfter Sicherheits-Standards!

Übrigens ist auch eine Kombination aus beiden Varianten möglich, so dass z.B. immer zwei Personen nötig sind, um einen Tresor zu öffnen.

3. Montage des Safes

  • Der Safe muss fest im Mauerwerk oder auf dem Boden zu verankert sein!
    Ansonsten hilft das ganze überhaupt nichts, wenn der Einbrecher einfach Ihren Möbeltresor mitnimmt und in später alle Ruhe aufknackt.
  • Der Standort für sollte trocken sein. Feuchtigkeit ist auf Dauer ungesund für die Schlösser oder Elektronik.

Bei "kleinen" Tresoren unter 1.000 Kilogramm ist die feste Verankerung Vorschrift der Versicherung! Damit ein Tresor nicht einfach von der Wand oder dem Boden abgerissen werden kann, sollten Sie außerdem (notfalls mit Ihrem Architekten) anhand der statischen Unterlagen des Gebäudes die Tragfähigkeit von Decken, Wänden oder Böden überprüft werden. Je nachdem wo der Safe angebracht wird. 

Beachten Sie die Auflagen der Versicherung und die Angaben des Herstellers: Ein Wandtresor z.B. müsste mit  10 cm. Beton Typ B 45 ummantelt werden, damit der Versicherungsschutz greift. 

Standtresore bis zu 1000kg  müssen ebenfalls nach Herstellerangaben, meist im Boden, verankert werden. Tatsächlich gab es in Deutschland sogar schon Diebe, die Panzerschränke mit über 1000kg wegtransportiert haben!

Mobile Sicherheitsschränke wurden schon in der frühen Geschichte genutzt. Im Mittelalter waren große Truhen mit schweren Schlössern beispielsweise der Standard zur Aufbewahrung der Wertgegenstände. Die ersten richtigen Tresore wurden vor ca. 200 Jahren gebaut, auch wenn man diese nicht mit dem heutigen Standard vergleichen kann. Vor 1960 entwickelten Unternehmen die Tresore in eigener Verantwortung. Erst danach wurden Normen entwickelt. Im Zuge der Vereinheitlichung des europäischen Marktes wurden 1992 durch das europäische Institut CEN Prüf- und Gütenormen für Wertbehältnisse eingeführt. Folgende Klassifizierungen sind derzeit am weitesten verbreitet:

4. Klassifizierungen

  1. VdS ( Verband der Schadenversicherer ) Klasse N und Grad I bis X.
  2. VdS Wertschutzräume: Es gibt hierfür neun Sicherheitsgrade. Grad V bis XIII
  3. VDMA 24990 ( Verband  Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer ) deutsches Normenwerk mit schwindender Bedeutung zugunsten der Europa-Norm. (Sicherheitsstufen A, B,C1, C2, D 10, D 20 und E 10)
  4. Europa-Norm gemäß EN 1143-1 und EN 14450 
  5. ECB.S: European Certification Board – Security Systems ist ein neutrales Zertifizierungsorgan nach EN 45001

Die wichtigste Norm in Deutschland ist in aller Regel die Zertifizierung der VdS oder ECB-S. Welche Wertschutzschränke oder Räume es mit welcher Klassifizierung gibt finden sie z.B. als Gesamtübersicht auf der Seite der VdS.

5. Schutz vor Feuer

Die meisten empfohlenen Tresore sind mit einem Schutz vor Feuer ausgestattet und halten Temperaturen eines Gebäudebrandes stand. Dies liegt an der doppelwandigen Konstruktion gepaart mit einem entsprechenden Füllung, die diesen Schutz bietet. Falls aber im Gebäude Gefahrenstoffe oder sonstige brennbare Chemikalien gelagert sind und die Temperatur über 1000 Grad steigen könnte, dann sind höhere Schutzklassen nötig.  Bei solchen Spezialfällen beachten Sie bitte die Angaben Ihrer Versicherung und lassen Sie sich vom Fachmann beraten, welcher Tresor für Sie der richtige ist.

Waffenschränke

Der Gesetzgeber fordert sinnvollerweise für die Aufbewahrung von Schusswaffen speziell abgesicherte Räume oder Schränke. Hier gilt der §36 des Waffengesetzes. 

  • Ein Waffenschrank ist ein normaler Stahlschrank mit z.B. Erweiterungen wie z.B. Waffenhaltern und separaten Fächer für die Munition. Der Zugriff zu diesen Schränken darf nur nach dem Waffengesetz berechtigten Personen gewährt werden. Wichtig ist bei allen diesen Anweisungen und Gesetzen der Schutz der öffentlichen Sicherheit ( § 1 u. 8 Abs. 1 WaffG. ). Das dieser vorsichtige Umgang mit Waffen in Deutschland wirklich eine sinnvolle Einrichtung ist, wird dadurch bestätigt, dass Amokläufe wie in den USA leider immer wieder vorkommen in unserem Land so gut wie gar nicht vorkommen!

Aufbewahrungsbeispiele

  1. bis zu fünf Kurzwaffen:  Aufbewahrung nach DIN EN 1143 – 1 Widerstandsgrad 0  oder Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992 (Stand: Mai 1995 )
  2. bis 10 Kurzwaffen:  wie oben + Mindestgewicht von 200 kg (alternativ mit Verankerung).
  3. bis 10 Langwaffen: Aufbewahrung nach VDMA 24992 – A (Stand Mai 1995)

Diese Anforderungen gelten ebenso für Schützenhäuser. Teilweise ist hier die Kombination mit einer Einbruchmeldeanlage Pflicht. Ihre örtliche Waffenbehörde kann Ihnen dazu die benötigen Richtlinien mitteilen. 

Änderungen und Reparaturen

Bei Erweiterungen oder Erneuerung der Safes, Waffenschränke oder Tresore gelten natürlich alle oben genannten Regelungen. Das bedeutet, dass solche Anpassungen oder Veränderungen nur  auf der Grundlage der VdS Merkblätter 5004 und Druckstück 3532 durchgeführt werden dürfen. Der Hersteller der jeweiligen Behältnisse bestimmt:

  1. die getroffenen Massnahmen die Einbruchhemmung reduzieren
  2. ob die VdS-Anerkennung erlischt, gemindert ist oder bestehen bleibt
  3. wer eine Umrüstung durchführen darf

... und einges mehr. Auch hier gilt wieder, dass Sie Ihre Versicherung kontaktieren sollten, um genau zu klären was erlaubt, gefordert und Pflicht für Sie ist.

Als Taxifahrer kommt man mit einer Unmenge von Personen in Kontakt, von denen der Großteil zum Glück gute Absichten hat. Abgesehen von Betrunkenen sind...

Wir alle kennen die großen Tresore zur Sicherung von wertvollsten Eigentum aus dem Kino, wenn findige Bösewichte oder edle Ganoven diese Tresore aufschweißen, knacken oder...