Einbrecher nähern sich einem Haus mit einer Drohne. Über das WLAN greifen Sie Daten ab um elektronische Schlösser zu hacken. Die Alarmanlage wird deaktiviert. Kein zerbrochenes Glas, keine Spruren. Zwei junge Männer dringen unauffällig in das vermeintlich geschützte Gebäude ein. Doch hierbei geht es um mehr als nur Einbruch.

Die Dokumentation "Wir hacken Deutschland" zeigte bereits 2017, wie man mit der beschriebenen Strategie einen unvergleichbar größeren Schaden anrichten könnte:

  • den Blackout, das Aus für die gesamte Energieversorgung
  • nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas

Wie sicher ist das "Smart Home" wirklich?

Ausgerechnet ein ökologisches Vorzeigeprojekt ist der Schlüssel zu diesem Schreckensszenario: die Digitalisierung der Energiewende.

Die Recherchen des Filmemachers Marcel Kolvenbach zeigten, wie anfällig aktuelle technischen Systeme sind. Die Systeme, welche richtungsgebend für unsere energetische Zukunft sein sollen.

Sind böswillige und professionelle Hacker am Werk, dann sind folgende Systeme plötzlich kein Segen mehr, sondern eine Bedrohung.

  • Smart Meter
  • Router
  • Windkraft- und Solaranlagen 

Kolvenbach begegnet bei seiner Recherche vielen Experten mit Hack-Erfahrung. Es wird gezeigt, wie schnell man in eine System eindringt, sogern man nur über das entsprechende technologische Knowhow verfügt.  

Internet der Dinge & trügerische Versprechen

Das alles passiert zu einer Zeit, in der das "Internet der Dinge" in unsere vier Wände einzieht:

  • intelligenten Kaffeemaschinen
  • sich selbst organisierenden Kühlschränke
  • smarte Glühbirnen, die vom Handy aus gesteuert werden

Im Jahr 2019 hat der CCC (ChaosComputerClub) auf seinem Kongress in einem Vortrag vorgestellt, wie einfach man z.B. über sogenannte Smarte Glühbirnen in das komplette Computer-Netzwerk des Besitzers vordringen kann.

Hinzu kommen natürlich Überwachungssysteme, die dem großen Bedürfnis nach mehr persönlicher Sicherheit entgegen kommen.

Der Film "Wir hacken Deutschland" macht deutlich, wie trügerisch diese Sicherheitsversprechen sind.

Wir werden immer verwundbarer – etwa beim Router-Angriff auf die Telekom - eine Attacke, die mit einem Schlag fast eine Millionen Menschen vom Internet trennte. Oder bei der Erpressung eines Krankenhauses durch Kriminelle, die über eine Schadsoftware alle Daten verschlüsselten. Das Krankenhaus war dadurch von der Notfallversorgung abgeschnitten.  

Cyber-Angriffe = moderne Kriegsführung

Auch und speziell auf staatlicher Ebene spielt das Hacken eine immer größere Rolle. Der Film zeigt, wie in der Ukraine Stromausfälle durch Cyber-Angriffe Teil einer hybriden Kriegsführung sind und zu einer allgemeinen Verunsicherung und Destabilisierung des Staates führen. Im Jahr 2019 gab es in Venezuela einen landesweiten Stromausfalls im Verbindung mit Unruhen zur Präsidentschaftswahl. Experten gehen davon aus, dass es sich hier um einen Hack-Angriff der USA auf das Land handelte, um zu Destabilisierung beizutragen.

Deutschland: Die Verantwortlichen im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) geben sich überzeugt: Blackouts wie in der Ukraine sind in Deutschland nicht wahrscheinlich. Es bleibt abzuwarten, wie sicher diese Meinung der Volksvertreter wirklich ist.

Jedenfalls - diese Haltung erschüttert der Film: Ob Kabel-Modem oder Windrad-Steuerung, ob Smart Home oder Smart Meter – die neuen, "smarten" Steuerungen, mit denen das Leben vernetzt ist, sind erschreckend leicht zu knacken. Mit dramatischen Folgen.

Neben privaten Häusern und Wohnungen stehen bei Kriminellen auch immer häufiger Unternehmen im Fokus. Einbrüche in Geschäfts-, Büro- und Lagerräume sind somit besonders in den vergangenen Jahren zu einem ernstzunehmenden Problem geworden. Und wie sich zeigt, haben die Täter meist leichtes Spiel, denn viele Firmen haben ihre Räumlichkeiten nur rudimentär gegen Einbrüche abgesichert. Doch wie kann ein Unternehmen sich wirksam vor Einbrechern schützen?

Warum wird der Einbruchsschutz für Unternehmen immer wichtiger?

Nach wie vor finden täglich zahlreiche Einbrüche, Überfälle und Diebstähle statt und wie die Statistik auf Statista zum Thema Schäden von den Unternehmen betroffen waren zeigt, waren dies die hauptsächlichen Gründe für Schäden, von denen Firmen in den letzten drei Jahren betroffen waren. Doch während man insbesondere im Privatbereich aufgrund der steigenden Deliktzahlen in Bezug auf effektiven Diebstahlschutz aufrüstete, herrscht im unternehmerischen Sektor häufig noch Nachholbedarf.

In den letzten drei Jahren führte der verstärkte Einbruchsschutz im Privatbereich sogar dazu, dass die Zahlen der Einbrüche und Diebstähle erstmalig wieder sanken, weil die Einbrecher häufig schon bei der Durchführung scheiterten.

Dies hatte allerdings zufolge, dass immer häufiger Unternehmen in den Fokus krimineller Banden rückten. Vor allem werden die Kriminellen hier von der Abgeschiedenheit von Lagerhallen und dem Vorhandensein von großen Beständen nahezu magisch angezogen.

Darüber hinaus weisen die Sicherheitssysteme oft in kleinen und mittelständischen Betrieben erhebliche Lücken auf, sodass kriminelle Banden leichtes Spiel haben. Die steigende Anzahl von Einbrüchen im gewerblichen Bereich hat zur Folge, dass sich immer mehr Firmen mit dem überaus wichtigen Thema auseinandersetzen.

In welchen Branchen ist der Diebstahl- und Einbruchsschutz besonders wichtig?

Neben den oben angesprochenen Lagerhallen, deren Standort meist sehr abgelegen ist, sind in Bezug auf Einbrüche und Diebstähle insbesondere Unternehmen gefährdet, die hochwertige und wertvolle Waren wie Maschinen, Produktionsgüter oder Werkzeuge auf dem jeweiligen Gelände lagern.

Besonders wenn es sich um leicht transportable Güter handelt, ist die Gefahr eines Diebstahls äußerst hoch. Dies ist mitunter auch der Grund dafür, warum Juweliere besonders oft Opfer von Einbrüchen werden, denn diese weisen einen wertvollen Lagerbestand auf.

Aber auch produzierende Industrieunternehmen bleiben nur selten von Diebstählen verschont, denn viele Betriebe sind einfach zu wenig abgesichert, wodurch Kriminelle besonders leichtes Spiel haben. Aufgrund der stetig steigenden Rohstoffpreise stellen aber auch Schrotthändler und Wertstoffhöfe ein sehr beliebtes Ziel der Banden dar.

Welche Möglichkeit gibt es, um Einbrüche effektiv zu verhindern?

Ein solides Konzept, welches einen allumfassenden Schutz bieten kann, ist im Zusammenhang mit einem effektiven Einbruchsschutz äußerst wichtig. Dabei besteht ein gutes System jedoch nicht ausschließlich aus Einzellösungen, sondern es sollte stets aus einem schlüssigen Gesamtkonzept bestehen.

  • Besonders ein vernetzter Einbruchsschutz, bei dem Kameras, Bewegungsmelder und Beleuchtungsanlagen miteinander kooperieren, versprechen hier eine hohe Effektivität.
  • Auch mithilfe von physischen Barrieren kann er Schutz in Unternehmen erheblich verbessert werden, denn hohe Gitter, Zäune und dergleichen haben nicht nur eine besonders abschreckende Wirkung, sondern sie machen die Durchführung für die Täter enorm schwierig und unangenehm.
  • Es ist daher ideal, wenn der Einbruchsschutz des Objekts schon beim bloßen Betrachten zu erkennen ist. So ist die Chance groß, dass sich die Täter ganz bewusst gegen einen Einbruch entscheiden.

Welche Produkte sind besonders wirksam?

Verständlicherweise agieren Kriminelle am liebsten im Schutze der Dunkelheit. Ein gut ausgeleuchtetes Gelände ist deshalb sehr wichtig. Helle Scheinwerfer sorgen für ungewollte Aufmerksamkeit, was natürlich nicht im Sinne eines Diebes ist. Diverse Anbieter professioneller Alarmanlagensysteme bieten hier verschiedene Lösungen, die sich individuell auf das eigene Unternehmen abstimmen lassen.

Fenster- und Türvergitterungen stellen ebenfalls gute wirkungsvolle Barrieren dar. Hier können Unternehmer bei Bedarf auch auf spezielle Sicherheitsfolien für Türen und Fenster ausweichen, falls keine Möglichkeit besteht, ein richtiges Gitter anzubringen. Mit solchen Folien zerspringt die Glasscheibe bei Gewalteinwirkung nicht in ihre Einzelteile.

So nimmt ein Einbruch deutlich mehr Zeit in Anspruch und ist gleichzeitig sehr laut. Bei folierten Fenstern und Türen bleibt es daher auch meist bei einem Einbruchsversuch.

Schlusskommentar…

Wie sich zeigt, können bereits einfache Maßnahmen den Einbruchsschutz in Unternehmen massiv steigern.

Für Betriebe ist ein Diebstahl immer mit hohen Kosten verbunden, sodass bei vorherrschenden Mängeln umgehend gehandelt werden sollte. Hier darf kein Unternehmer vor einer Investition in einen guten, effektiven und zuverlässigen Einbruchsschutz zurückschrecken.

Was geht in jemandem vor, der Opfer eines Einbruchs geworden ist. Wie geht man mit der Situation um, was sind die Folgen?

In diesem Interview berichtet ein Opfer über seine Gefühle - und man merkt deutlich, wie das für die Meisten normale Sicherheitsgefühl aus dem Alltag gerissen werden kann. Tatsächlich gibt es Opfer, die noch Jahre später mit den psychischen Folgen zu kämpfen haben. Dazu gehören bei machen Opfern z.B.:

  • Angstzustände & Phobien
  • Allgemeine Unsicherheit
  • Panikattacken
  • Depressionen

Damit Sie nicht in diese Situation geraten sollten Sie dem Rat Polizei folgen und ein angemessenes Sicherheitskonzept für Ihr Haus planen. Allein das Aufheulen einer Alarmsirene verhindert nämlich in den allermeisten Fällen, dass Einbrecher Ihre Arbeit fortsetzen. Lassen Sie sich beraten! Gerne können Sie dazu unser Formular oben auf der Seite nutzen!

Opferhilfe durch WEISSER RING e.V.

Benötigenn Sie als Opfer Hilfe? Wir möchten hier auf den Verein WEISSER RING e.V. verweisen. Dies ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und Verhütung von Straftaten.
Besonders geht es hier um Seelsorge, menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach der Tat. Dazu gehören auch:

  • Hilfe im Umgang mit Behörden und Ämtern
  • Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht
  • finanzielle Unterstützung um tatbedingte Notlagen zu überbrücken
  • Gewährung von Rechtschutz zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren & Durchsetzung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz

Hier geht es zu der Webseite

Einbruch ohne Spuren? Wie schaffen Einbrecher das? 

Alle drei Minuten geschieht ein Einbruch in Deutschland. Echte Profis benötigen nur wenige Sekunden, um in eine Wohnung zu gelangen. Sie tüfteln an immer raffinierteren Methoden, um selbst modernste Hochsicherheitsschlösser zu öffnen. In diesem Video erfahren Sie vom Fachmann, wie Schlösser mit dem Handwerkszeug der Einbrecher geknackt werden können. Zum Ende des Videos wird das Fazit gezogen - wann es für Einbrecher unattraktiv wird, einen Versuch zu starten.

Sie merken also, dass nicht nur ein einzelnes Schloss darüber entscheidet, ob Ihr Zuhause sicher ist. Sie sollte versuchen ein Gesamtkonzept zu gestalten, um die Sicherheit Ihrer Familie zu gewährleisten. Nutzen Sie doch unser Formular oben auf der Seite, um eine Anfrage zu starten. Wir schaffen für Sie gerne seriösen Kontakt zu Sicherheitsfirmen in Ihrer Nähe!

Als Taxifahrer kommt man mit einer Unmenge von Personen in Kontakt, von denen der Großteil zum Glück gute Absichten hat. Abgesehen von Betrunkenen sind kriminelle Vorkommnisse zum Glück selten. Um trotzdem vorbereitet zu sein, sollten Sie folgenden Tipps Aufmerksamkeit schenken.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Kriminalität

  • Beobachten Sie Ihre Kunden während der Fahrt, da sich aus deren Verhalten unter Umständen eine Ihnen drohende Gefahr ableiten lässt.
  • Auch bei lukrativ scheinenden Fahrten sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie sich durch die Annahme oder Fortführung eines Auftrages (etliche Täter wechseln während der Fahrt ihre Ziele) nicht in Gefahr begeben.
  • Wenn Sie im konkreten Fall schon vor Fahrtantritt Bedenken haben, einen Fahrgast zu befördern und um Ihre Sicherheit fürchten, dann lehnen Sie die Fahrt ab!
  • Besonders in den Abend- und Nachtstunden besteht ein verstärktes Risiko von Raubüberfällen auf Taxis.
  • Vorsicht bei stark alkoholisierten und aggressiv wirkenden Fahrgästen, vor allem, wenn das Taxi zu einem sehr abgelegenen und schlecht beleuchteten Ort beordert wird.
  • Fahren Sie auch keine abgelegenen Gegenden an, sondern verlangen Sie beim Start die Bezeichnung eines konkreten Fahrtzieles.
  • Täter suchen gerne Frauen und ältere Taxilenker als Opfer aus, weil Sie mit geringer bis keiner Gegenwehr rechnen. Mitunter werden potenzielle Opfer bereits durch Beobachtung am Taxistandplatz ausgewählt. 
    Steigt ein Fahrgast nicht in das erste Taxi in der Reihe, sollte nach seinem Beweggrund gefragt werden. Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung der Taxifahrer/-innen ist dabei erforderlich.
  • Verwahren Sie Ihre Geldtasche so, dass sie für den Fahrgast weder einsehbar noch greifbar ist. 
  • ƒ Führen Sie nur das benötigte Wechselgeld mit und zeigen Sie dem Fahrgast nicht, wie viel Geld Sie in Ihrer Geldtasche haben.
  •  Informieren Sie sich über die technischen Sicherungsmöglichkeiten für Ihr Fahrzeug.

Bei einem Überfall

  •  Provozieren Sie den Täter nicht.
  • Vermeiden Sie alles, was den Täter in Panik versetzen könnte.
  • Gefährden Sie wegen ein paar Euros oder wegen des Autos nicht Ihr Leben und Ihre Gesundheit.
  • Oberstes Ziel ist es, das Taxi so schnell wieƒƒ möglich zu verlassen und der lebensbedrohlichen Situation unbeschadet zu entkommen. 
  • Bedenken Sie, dass Selbstverteidigungsmittel wie Pfefferspray auch leicht gegen Sie selbst verwendet werden können.
  • Prägen Sie sich das Aussehen des Täters, seine Kleidung und Auffälligkeiten gut ein.

Nach einem Überfall

  • Verständigen Sie sofort die Polizei, entweder über 110 oder über Funk. Geben Sie für die zielgerichtete Fahndung eine Beschreibung des Täters und seine Fluchtrichtung durch.
  • Verfolgen Sie den Täter nicht selbst oder nur aus sicherer Entfernung, um sich nicht selbst zu gefährden.
  • Besteigen Sie Ihr Taxi nach der Tat am besten nicht mehr und warten Sie das Eintreffen der Polizei ab.

Im Rahmen der sogenannten Flüchtlingskrise kommt es immer wieder zu Diskussionen darüber, wie "gefährlich" die vielen Flüchtlinge denn nun wirklich sind. Ist die Ausländerkriminalität aktuell tatsächlich eine Gefahr? Sind Ausländer in Deutschland krimineller als Deutsche? Benötigen Sie gerade jetzt eine Alarmanlage, wo doch so viele Ausländer nach Deutschland gekommen sind?

Dazu erst einmal eine kurze Definition: Ausländerkriminalität bezeichnet Straftaten, die in Deutschland von Ausländern verübt werden, wobei ein Ausländer eine ausschließlich nicht-deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Personen mit Migrationshintergrund zählen also nicht dazu, da diese einen deutschen Pass besitzen.

Die Allgemeinheit scheint sich einig zu sein, dass der Großteil von Straftaten in Deutschland von Ausländern verübt wird. Ist das aber korrekt?

Oft wird als Beleg hierfür die jährliche, polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) angeführt. Worum geht es aber in dieser Statistik? Die PKS erfasst alle Straftaten, die bei der Polizei ANGEZEIGT werden. Ob die angezeigte Person nun aber wirklich der Straftäter war, oder verurteilt wurde spielt überhaupt keine Rolle! Das bedeutet, auch ein vermeintlicher Täter, welcher aber vom Gericht freigesprochen wird, taucht mit der vermeintlich begangenen Straftat trotzdem in der Statistik auf! Hier findet als eine Verzerrung statt, falls man denkt die PKS würde die Realität der Straftaten abbilden.

Betrachten wir nun aber trotzdem einmal, welche Zahlen in der Statistik zu finden sind.

Alarmierende Zahlen oder doch nicht?

Im Jahr 2015 hielten sich ca. 9 Millionen Ausländer in Deutschland auf. Das sind bei 81 Millionen Einwohnern 11% Ausländeranteil und 89% Deutsche.
Wären die Verteilung der Tatverdächtigen nun dementsprechend, sollte man von 11% tatverdächtigen Ausländern und 89% tatverdächtigen Deutschen ausgehen.

In der polizeilichen Statistik 2015 sind aber immerhin 27,6% Prozent der Tatverdächtigen Ausländer und damit 72,4% Deutsche. (Straftaten, welche nur von Ausländern begangen werden können, also z.B. Aufenthaltsverstöße sind hier schon herausgerechnet). Also ca. gibt es 2,5 mal mehr tatverdächtige Ausländer als "erwartet".

Im Vorjahr waren es übrigens noch 24,3% ... also ist hier auch ein steigender Trend zu beobachten. Stimmt es also doch, dass Ausländer krimineller sind als Deutsche? 
Folgende 5 Punkte muss man auf jeden Fall beachten, bevor man solch einen Schluss ziehen will.

1. Anzeigeverhalten

Studien belegen, dass das die Bevölkerung Ausländern gegenüber wesentlich misstrauischer ist als gegen Deutsche. Daher werden Ausländer wesentlich häufiger angezeigt und tauchen damit als Tatverdächtige auch schneller in der Statistik auf.

2. Tatverdachtseffekt

Polizeibeamte kennen die Daten der PKS - damit also auch die Angaben zur überproportional vertretenen  Zahl der Ausländer als Tatverdächtige. Genau das bewirkt nun aber, dass Ausländer in verdächtigen Situationen viel eher von der Polizei kontrolliert werden als Deutsche. Und so tauchen die Betroffenen wiederum schneller in der PKS auf. Ein Zirkelschluss, welcher die Daten verzerren kann.

3. Sozialer Status

Ob Deutscher oder Ausländer, in einkommensschwachen und schwierigen sozialen Verhältnissen ist immer eine verstärkte Neigung zur Kriminalität vorhanden. Nun leben aber im Verhältnis gesehen viele Ausländer in gerade solch schwierigen Situationen und sind schlecht integriert. Somit resultiert höhere Kriminalität nicht aus dem Frage "Ausländer - ja oder nein", sonder "Sozialer Brennpunkt - ja oder nein"

4. Alters- und Persönlichkeitsstruktur

Der Hauptteil der in Deutschland lebenden Ausländer sind jung, männlich und wohnen in größeren Städten. Genau diese Eigenschaften werden aber Allgemein mit einer höheren Straftatswahrscheinlichkeit assoziiert.

5. Reisende

In der PKS werden übrigens auch Personen erfasst die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten, z.B. Touristen und Geschäftsreisende, aber auch Personen deren Aufenthalt gesetzlich gar nicht geregelt ist oder die nur zu kriminellen Zwecken einreisen. (Drogenhandel, Prostitution, Menschenhandel, organisierte Kriminalität). Ausländer die nicht in Deutschland wohnen verzerren also auch die Daten und sorgen für eine Überrepräsentierung in der Statistik.

Was bedeutet das alles?

Insgesamt wird es wohl dennoch korrekt sein, dass der Anteil ausländischer Straftäter prozentual gesehen etwas größer ist, was jedoch aufgrund der genannten Punkte nicht zu sehr überraschen sollte. Nicht primär die Nationalität, sondern eher andere Faktoren sorgen für den größeren Ausländeranteil bei Strafverdächtigen. Nochmals zu erwähnen sind hier die gleichen Faktoren, welche auch bei deutschen Straftätern ausschlaggebend sind (Armut, schwierige soziale Verhältnisse). Hinzu kommt die Problematik von mangelnder Integration, Sprachbarriere und geringer Chancen bei der Arbeitssuche. Dadurch entsteht dann das Märchen vom "kriminelle Ausländer". Man sollte also nicht einfach so jede Ansicht übernehmen, sondern genau prüfen, wie die Faktenlage ist.

 

Wie der unter anderem Spiegel und andere bekannte Portale aufzeigen, sind die Einbruchszahlen auch im Jahr 2015 weiter gestiegen. Diese traurige Nachricht wurde von der polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2015 Statistik bestätigt. 

Die aktuellen Probleme in der Wirtschaft, dem Bankensektor und der oft als unehrlich empfundenen Politik setzen sich in vielen Bereichen der Gesellschaft fort. Neustes unschönes Beispiel hierfür ist die jährlich steigende Zahl an Einbruchsdelikten. Die polizeiliche Kriminalstatistik 2015 ist Zeuge dieser traurigen Entwicklung. 

Wo wird am meisten eingebrochen?

Quelle: Kriminalstatistik 2015

Positiv ist, dass bei den sogenannten "Wohnungseinbruchsdiebstählen" immer mehr Einbrüche abgebrochen werden. In Bremen z.B. sind 42 Prozent der Einbrüche nicht beendet worden, was seit Jahrzehnten den höchsten Wert darstellt. Die polizeiliche Statistik belegt also eindeutig, dass die zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen für Häuser oder Wohnungen effektiv sind und vor Einbrüchen schützen.

 

Regionale Beispiele

Kreis / Stadt Veränderung zu 2014 Information
Hamburg Deutlichster Anstiegum 20,2% 5255 abgeschlossener Einbrüche; 3751 Versuche 

Nordrhein-Westfalen Anstieg um 18.1% "Tageswohnungseinbrüche", zwischen 6 und 21 Uhr sind stark gestiegen.Die Aufklärungsrate im Vergleich zum Vorjahr ist gesunken.
Schleswig-Holstein Anstieg um 12,3% Die Aufklärungsrate im Vergleich zum Vorjahr ist gesunken.
Bayern 9% weniger Einbrüche

ca. 10 Millionen Euro weniger Schaden!

Erfolg durch spezielle Kontrollen, länderübergreifender Ermittlungen und die Nutzung modernster Technik, z.B. der Prognosesoftware PRECOBS.chend hoch ist der Schaden: Er lag im Jahr 2015 allein in der Hansestadt bei 20,2 Millionen Euro. Jeder Einbruch, der tatsächlich vollendet wurde, verursachte einen Schaden von durchschnittlich 3846 Euro.

Baden-Württemberg 10% weniger Einbrüche  Deutlich mehr Fälle werden aufgeklärt.
Berlin 2,8% weniger Einbrüche  
Bremen 7,2% weniger Einbrüche  

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Jedes Sicherheitskonzept ist nur so stark, wie das schwächste Glied in der Kette. Daher ist neben Haustür, Schloss oder Videoüberwachung absolut wichtig, den...