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  • FAQ:
    • FAQ Frage: Wie funktioniert eine Alarmanlage?, FAQ Antwort:

      Die Alarmzentrale empfängt Signale von Sensoren (Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakte, Glasbruchsensoren). Bei einem Alarm löst sie die Sirene aus, sendet eine Push-Nachricht an Ihr Smartphone und benachrichtigt optional die Notruf-Leitstelle. Moderne Zentralen kommunizieren per IP und Mobilfunk.

    • FAQ Frage: Was passiert bei einem Fehlalarm?, FAQ Antwort:

      Bei einem Fehlalarm löst die Sirene aus und Sie erhalten eine Benachrichtigung. Sie können den Alarm per Code, App oder Fernbedienung deaktivieren. Bei Leitstellenaufschaltung ruft die Leitstelle zunächst Sie an, bevor Maßnahmen eingeleitet werden. Häufige Fehlalarme lassen sich durch Dual-Sensoren und korrekte Montage vermeiden.

    • FAQ Frage: Wie lange dauert die Sirene bei einem Alarm?, FAQ Antwort:

      Die maximale Alarmdauer für Außensirenen beträgt laut VdS-Richtlinie und Landesimmissionsschutzgesetzen 180 Sekunden (3 Minuten). Danach schaltet die Sirene ab, um Lärmbelästigung zu vermeiden. Der stille Alarm (Benachrichtigung an Smartphone und Leitstelle) läuft unabhängig davon weiter.

    • FAQ Frage: Brauche ich Internet für meine Alarmanlage?, FAQ Antwort:

      Für die Grundfunktion (lokaler Alarm mit Sirene) ist kein Internet nötig. Für Smart-Home-Funktionen wie App-Steuerung, Push-Nachrichten und Leitstellenaufschaltung benötigen Sie eine Internetverbindung. Hochwertige Anlagen nutzen zusätzlich eine GSM/LTE-Mobilfunkverbindung als Backup bei Internetausfall.

    • FAQ Frage: Was ist der Unterschied zwischen Außen- und Innenabsicherung?, FAQ Antwort:

      Die Außenabsicherung (Perimeterschutz) überwacht Fenster und Türen mit Magnetkontakten und Glasbruchmeldern — der Alarm wird ausgelöst, bevor der Einbrecher im Haus ist. Die Innenabsicherung nutzt Bewegungsmelder im Gebäudeinneren als zweite Schutzschicht. Ideal ist die Kombination beider Ebenen.

Die Alarmzentrale ist das Gehirn Ihrer Sicherheitsanlage — hier laufen alle Sensordaten zusammen und hier werden die Reaktionen ausgelöst: Sirene, Benachrichtigung, Wachdienst. Dieser Ratgeber...

  • FAQ:
    • FAQ Frage: Welche Versicherung zahlt bei Einbruch?, FAQ Antwort:

      Die Hausratversicherung ersetzt den Wiederbeschaffungswert gestohlener und beschädigter Gegenstände. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt Schäden am Gebäude (aufgebrochene Türen, Fenster). Für Wertsachen über der Standardgrenze benötigen Sie eine separate Wertgegenstandsversicherung oder eine höhere Versicherungssumme.

    • FAQ Frage: Was zahlt die Hausratversicherung nach einem Einbruch?, FAQ Antwort:

      Die Hausratversicherung ersetzt den Neuwert — also den Betrag, den Sie für gleichwertige Neuware bezahlen müssten. Bargeld ist meist nur bis 1.000–1.500 € gedeckt, Schmuck und Wertsachen bis 20–30 % der Versicherungssumme (sofern nicht im Tresor). Der Durchschnittsschaden lag 2024 bei 3.800 € pro Einbruch.

    • FAQ Frage: Was muss ich nach einem Einbruch tun?, FAQ Antwort:

      Sofort die Polizei rufen (110) und nichts verändern. Innerhalb von 48–72 Stunden die Versicherung informieren. Erstellen Sie eine Stehlgutliste mit Fotos, Kaufbelegen und Wertangaben. Dokumentieren Sie alle Schäden fotografisch. Die Polizei stellt ein Aktenzeichen aus, das die Versicherung benötigt.

    • FAQ Frage: Gibt es Versicherungsrabatte bei einer Alarmanlage?, FAQ Antwort:

      Ja, viele Versicherer gewähren 15–20 % Rabatt auf die Hausratversicherung bei einer VdS-zertifizierten Alarmanlage. Auch mechanische Sicherungen (RC-2-Fenster, Panzerriegel) und ein Tresor ab Sicherheitsklasse S1 können zu Rabatten führen. Fragen Sie Ihren Versicherer gezielt nach den Voraussetzungen.

    • FAQ Frage: Was deckt die Hausratversicherung bei Einbruch nicht ab?, FAQ Antwort:

      Nicht abgedeckt sind: Gegenstände außerhalb der Wohnung, ideelle Werte (Erinnerungsstücke), Bargeld über der vereinbarten Grenze und grobe Fahrlässigkeit (offenes Fenster bei Abwesenheit). Auch psychische Folgen werden nicht ersetzt. Eine Unterversicherung liegt vor, wenn der Hausrat den vereinbarten Wert übersteigt.

78.436 Wohnungseinbrüche zählte die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 — mit einem durchschnittlichen Schaden von 3.800 € pro Fall, dem höchsten Wert seit 20 Jahren (BKA, PKS 2024). Eine gute...

  • FAQ:
    • FAQ Frage: Wie laut muss eine Alarmsirene sein?, FAQ Antwort:

      Außensirenen sollten 90–110 Dezibel (dB) erreichen — vergleichbar mit einem Presslufthammer. Diese Lautstärke schlägt Einbrecher zuverlässig in die Flucht und ist in der Nachbarschaft deutlich hörbar. Innensirenen arbeiten mit 85–105 dB und machen den Aufenthalt im Gebäude für den Täter unerträglich.

    • FAQ Frage: Wie lange darf eine Außensirene maximal laufen?, FAQ Antwort:

      Laut VdS-Richtlinie und den Landesimmissionsschutzgesetzen ist die maximale Alarmdauer für Außensirenen auf 180 Sekunden (3 Minuten) begrenzt. Danach muss die Sirene automatisch abschalten. Der optische Alarm (Blitzlicht) darf länger aktiv bleiben. Innensirenen sind von dieser Begrenzung nicht betroffen.

    • FAQ Frage: Brauche ich eine Außensirene und eine Innensirene?, FAQ Antwort:

      Idealerweise beides: Die Außensirene mit Blitzlicht alarmiert die Nachbarschaft und schreckt den Einbrecher ab. Die Innensirene macht den Aufenthalt im Gebäude unerträglich und verkürzt die Verweildauer des Täters. Die Kombination beider Sirenentypen bietet den besten Schutz.

    • FAQ Frage: Was ist ein stiller Alarm?, FAQ Antwort:

      Beim stillen Alarm wird keine Sirene ausgelöst — stattdessen wird diskret die Leitstelle oder Ihr Smartphone benachrichtigt. Das ist sinnvoll bei einem Überfallalarm (Panik-Taste), wenn der Täter nicht aufgeschreckt werden soll, oder wenn die Polizei den Einbrecher auf frischer Tat ertappen soll.

    • FAQ Frage: Sind Alarmsirenen mit Blitzlicht sinnvoll?, FAQ Antwort:

      Ja, Blitzlichter erhöhen die Wirkung der Sirene erheblich. Das orange oder blaue Blinklicht macht das Alarmobjekt auch auf Distanz sichtbar und erleichtert der Polizei das Auffinden. Zudem wirkt ein optischer Alarm auch nach Ablauf der 180-Sekunden-Grenze weiter — er darf länger aktiv bleiben als die akustische Sirene.

Die Alarmsirene ist der akustische Schrecken für jeden Einbrecher — 90 bis 110 Dezibel reichen aus, um die meisten Täter sofort in die Flucht zu schlagen. Ob Außensirene mit Blitzlicht, Innensirene...

  • FAQ:
    • FAQ Frage: Wie schnell können Einbrecher ein ungesichertes Fenster aufhebeln?, FAQ Antwort:

      Ein ungesichertes Standardfenster lässt sich mit einem einfachen Schraubendreher in weniger als 10 Sekunden aufhebeln. 75 % aller Einbrüche erfolgen über Fenster oder Fenstertüren. Einbruchhemmende Fenster ab Widerstandsklasse RC 2 halten Einbrecher mindestens 3 Minuten auf — genug, damit die meisten Täter aufgeben.

    • FAQ Frage: Was kostet eine Fenstersicherung zum Nachrüsten?, FAQ Antwort:

      Abschließbare Fenstergriffe kosten 15–40 € pro Stück, Pilzkopfverriegelungen zum Nachrüsten 80–200 € pro Fenster. Aufschraubbare Fensterschlösser (z. B. ABUS FTS96) liegen bei 30–80 €. Eine Komplettausstattung mit Pilzkopf-Nachrüstung und abschließbarem Griff kostet ca. 120–250 € pro Fenster inklusive Einbau.

    • FAQ Frage: Was bedeutet die Widerstandsklasse RC bei Fenstern?, FAQ Antwort:

      Die Widerstandsklasse RC (Resistance Class) gibt an, wie lange ein Fenster einem Einbruchsversuch standhält. RC 1 bietet Grundschutz gegen körperliche Gewalt. RC 2 hält 3 Minuten mit einfachem Werkzeug stand — die Polizei empfiehlt mindestens RC 2 für Erdgeschossfenster. RC 3 widersteht 5 Minuten mit schwerem Werkzeug.

    • FAQ Frage: Welche Fenster sollte ich zuerst sichern?, FAQ Antwort:

      Priorisieren Sie Fenster im Erdgeschoss, Kellerfenster und Fenstertüren (Balkon- und Terrassentüren). Fenster, die von der Straße nicht einsehbar sind — etwa zur Gartenseite oder hinter Hecken — sind für Einbrecher besonders attraktiv. Auch leicht erreichbare Fenster im ersten Stock (über Garagen, Vordächer) sollten gesichert werden.

    • FAQ Frage: Kann ich Fenstersicherungen als Mieter nachrüsten?, FAQ Antwort:

      Ja, es gibt Lösungen ohne Bohren: Steckschlösser für den Fensterrahmen, Teleskopstangen zur Fenstersicherung und Kleberiegel. Abschließbare Fenstergriffe lassen sich meist durch einfachen Tausch montieren. Aufschraubbare Zusatzsicherungen erfordern in der Regel die Zustimmung des Vermieters.

Drei Viertel aller Einbrüche erfolgen über Fenster — und ein ungesichertes Standardfenster lässt sich in wenigen Sekunden aufhebeln. Ob einbruchhemmende Fenster ab RC 2, Nachrüstlösungen wie...

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