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Alarmsirenen sind laut! Und das schreckt ab. In der Psychologie ist bekannt, dass es angeborene Schreck- und Angstreaktionen auf bestimmte Schlüsselreize gibt. Diese lösen bei Menschen nachweislich Abwehr- oder Fluchtreflexe aus. Etwa das Zurückschrecken vor einem Abgrund oder eben die Schreckreaktion bei unbekanntem Lärm! Von daher machen Alarmsirenen wirklich Sinn!

Primär die laute Töne sind es, die den Einbrecher vertreiben und Sie und alle anderen Hausbewohner oder Nachbarn über die Gefahr alarmieren!

1. Alarmsirene per Funk oder Draht?

Die Funk-Außensirene ist oftmals der Standard bei modernen Anlagen zur Überwachung von Privathäusern. Diese alarmiert mit rotem Blitzlicht und durchdringendem Warnsignal. Die Dauer des Signals kann auf max. 3 Minuten eingestellt werden. Das liegt an der VdS 2300, die besagt, dass der Alarm nach spätestens 180 Sekunden automatisch abgeschaltet werden muss.

Die Alarmsirene muss unzugänglich angebracht werden - sollte aber von der Straße gut sichtbar sein, damit der Einbrecher sich direkt eines Besseren besinnt. Funk-Alarmsirenen funktionieren batteriebetrieben, natürlich gibt es aber auch drahtgebundene Versionen!

Mit Hilfe dieser Technik können je nach System natürlich auch mehrere Alarmsirenen gleichzeitig angesteuert werden und auch bei großen Grundstücken oder Gewerbe für ausreichend Krach sorgen, um potentielle Verbrecher zu vertreiben.

2. Was ist ein stiller Alarm?

Bei einem “stillen Alarm” sendet die Zentraleinheit der Alarmanlage eine Nachricht an die gespeicherten Kontaktdaten, sobald eine Gefahr erkannt wird. 

Die Nachricht kann als Telefonanruf oder auch als E-Mail, SMS oder über eine Smartphone-App erfolgen. Die Art der Alarmierung können Sie je nach genutzter Anlage selber programmieren und zum Beispiel Ihre eigene Telefonnummer hinterlegen, damit Sie informiert werden, wenn Sie unterwegs sind. 

Kostenpflichtig kann der Alarm auch ein Wachunternehmen benachrichtigen, welches dann aber eigene Sicherheitskräfte zur Verfügung haben sollte. Die Aufschaltung zur Polizei für Privatobjekte ist in der Regel nicht möglich. Gibt es jedoch besondere Gründe hierzu, muss das mit Ihrer Polizeidienststelle koordiniert werden.

Die VdS-Richtlinien für akustische Signalgeber zeigen, auf welche Merkmale bei der Zertifizierung der Sirenen geachtet wird. Bei solchen geprüften Anlagen ist die einwandfreie Funktion somit sicher!

3. Wo kann ich Alarmsirenen kaufen?

Falls Sie planen sich Ihre eigene Alarmanlage zusammenzustellen, gibt es speziell online eine große Auswahl. Natürlich kann man auch im lokalen Baumarkt solche Systeme finden. Vorteil online ist jedoch, dass in vielen Fällen die Bewertung anderer Käufer eingesehen werden kann. Hiermit können Sie sich ein Bild machen, ob das Produkt für Ihr geplantes Alarmsystem passt. Hier eine kleine Auswahl an Alarmsirenen:

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4. Wie laut sind die Signalgeber?

Die Lautstärke wird Angegeben in Dezibel (db) bei in der Regel 1m Abstand.

Der Großteil der Sirenen wird mit 90 bis 100 dB für ausreichend Krach sorgen um dem Einbrecher abzuschrecken.

Alarmsirene

Die Lautstärke entspricht bei 90 dB etwa der eines Presslufthammers in 10m Entfernung, bei 100-110 dB der einer Kreissäge, neben der man steht. Bei 120 dB wäre man übrigens schon bei der Lautstärke eines startenden Düsenflugzeugs!

5. Gibt es auch Attrappen zur Abschreckung?

Ja, die gibt es.

Diese Attrappen oder sogenannte Dummys können ob in wenigen Handgriffen, teilweise mit selbstklebenden Flächen, an die Außenfassade des Gebäudes angebracht werden. Für 20-30€ erhalten Sie solche Attrappen, welche oftmals mit einer LED für eine sanftes Blinken sorgen und so ein vollwertiges Alarmsystem simulieren.

Von Außen ist also nicht zu erkennen, dass es sich nur um eine Attrappe handelt. Unerfahrene Einbrecher werden wahrscheinlich einen Bogen um Ihr Gebäude machen und somit erhalten Sie auch mit diesen Systemen einen kleinen Schutz Ihrer Immobilie. Laut Aussagen von Tätern erkennen die Profis jedoch den Unterschied (Siehe Artikel "DerStandard").

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6. Bringt man Alarmsirenen Außen oder Innen an?

Beides ist möglich.

Bei Alarmsirenen, welche Außen angebracht werden muss natürlich darauf geachtet werden, dass diese unzugänglich z.B. in außreichender Höhe angebracht sind. Damit soll verhindert werden, dass potentielle Straftäter einfach die Stromversorgung der Sirene kappen, bevor sie in das Gebäude eindringen.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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